Homöopathisches Wissen über Viruserkrankungen kann zur Bekämpfung von COVID-19 genutzt werden

Die bisherige Sicht auf das Virus ist das einzige Mittel, um den Charakter des gegenwärtigen Coronavirus zu erkennen. Dies ist eine Gelegenheit, das Leiden des Individuums zu kennen und gleichzeitig der Homöopathie zu erlauben, mögliche ähnliche Mittel aus ihrem System auszuwählen.

Homöopathische Mittel haben in der Regel nicht die technische Unterstützung, um ihre Wirksamkeit zu beweisen. (Expressfoto von Abhinav Saha)

Die COVID-19-Pandemie hat Gespräche über die Wirksamkeit nicht-allopathischer Arzneimittel bei der Bekämpfung des Virus, einschließlich der Homöopathie, gefördert. Die Pandemie ist eine Herausforderung für die wissenschaftliche Gemeinschaft, die sich mit einem unbekannten Erreger auseinandersetzt. Wissenschaftler und Ärzte haben jedoch im Laufe der Jahre aus der Forschungsliteratur und wiederkehrenden Episoden saisonaler grippeähnlicher Symptome über Viren Bescheid gewusst. Auch homöopathische Ärzte behandeln verschiedene Viruserkrankungen. Dieses Wissen kann genutzt werden, um COVID-19 zu bekämpfen.

Das Coronavirus ist mit mehreren anderen Krankheitserregern verwandt, die grippeähnliche Symptome verursachen. Aber das Virus pflanzt sich auf menschliche Zellen ein, was die Aufgabe für das Immunsystem schwieriger macht. COVID-19 ist also eine Infektionskrankheit von größerer Intensität als mehrere andere Viruserkrankungen. Deshalb gibt es noch kein Gegenmittel dagegen.

Die Krankheit ist eng mit den Fasern des Patienten verwoben, die die innere Dynamik des Körpers beeinflussen. Dies macht es schwierig, die Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln, wenn das dynamische Prinzip des Körpers nicht einbezogen wird.



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Wir kennen die Symptome anderer SARS-Viren. Dadurch haben wir umfangreiche Kenntnisse über Coronaviren und deren Pathogenität gewonnen. Die bisherige Sicht auf das Virus ist das einzige Mittel, um den Charakter des gegenwärtigen Coronavirus zu erkennen. Dies ist eine Gelegenheit, das Leiden des Individuums zu kennen und gleichzeitig der Homöopathie zu erlauben, mögliche ähnliche Mittel aus ihrem System auszuwählen. Dies ist eigentlich die Grundlage für alle Forschungsarbeiten zum Virus heute.

Leider gibt es viel Verwirrung über Homöopathie und COVID-19. Dies spiegelt sich in der Debatte um das Medizinsystem wider, nachdem mehrere Staaten ein Homöopathie-Medikament, Arsenicum Album 30, zur prophylaktischen Anwendung empfohlen hatten. Ein Artikel in diesem Papier, (‘ Ein homöopathisches Medikament, das als wirksam gegen COVID . angepriesen wird ‘, IE, 3. Juni) spricht diese Verwirrung nicht an, indem sie Arsen vom Standpunkt allopathischer Prinzipien aus betrachtet.

Der therapeutische Wert von Arsen in der Homöopathie muss im Hinblick auf die in dieses Medizinsystem eingebetteten Prinzipien gewürdigt werden. In seiner natürlichen Form ist Arsen ein Gift, das die Fähigkeit hat, heftige Reaktionen hervorzurufen, die denen ähnlich sind, die es heilen kann. Um das Ausmaß dieser heilenden Kraft beurteilen zu können, muss man die Gründe für die homöopathische Therapie und den Wirkungsprozess der homöopathischen Arzneimittel kennen – in diesem Fall die Umwandlung von Roharsen in eine dynamische Energie, die speziell angepasst ist, um die lebenswichtigen Lebenskräfte zu harmonisieren, die die Gesundheit wiederherstellen . Die homöopathische Therapie basiert auf der Untersuchung von Symptomen, die eine Substanz verursacht. Arsenalbum wurde wirksam bei der Behandlung von akuten Atemwegsinfektionen und mehreren anderen Erkrankungen eingesetzt.

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Vor etwa zwei Monaten berief das AYUSH-Ministerium zusammen mit Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats des Zentralrats für Homöopathieforschung ein Treffen homöopathischer Experten ein. Die Experten waren sich einstimmig einig, dass Arsenic Album als Prophylaxe für COVID-19 verwendet werden könnte.

Homöopathische Mittel haben in der Regel nicht die technische Unterstützung, um ihre Wirksamkeit zu beweisen. Heilmittel wie Arsenic Album, Antimonium Tartaricum, Bryonia Alba und Gelsemium wurden in der Vergangenheit erfolgreich eingesetzt. Die Symptome des neuartigen Coronavirus ähneln denen, die mit Arsenic Album als homöopathischem Mittel in Verbindung gebracht werden. In jüngster Zeit wurde beobachtet, dass eine geeignete Dosis von Arsenalbum und Gelsemium die Anfälligkeit für den Krankheitserreger beseitigen kann. Diese Mittel stimulieren die Abwehrmechanismen des Körpers. Einzelne Ärzte haben Arsenic Album in der Vergangenheit als Prophylaxe gegen virusbedingte Anzeichen und Symptome verwendet.

Die bisher gesammelten Erfahrungen haben ausreichende Erkenntnisse und Erkenntnisse geliefert, um sie auf die gegenwärtige Situation anzuwenden. Arsenic Album hat sich bei nicht heilenden Zuständen als wirksam erwiesen, bei denen andere sogenannte bewährte Medikamente versagt haben. Natürlich ist keine Wissenschaft vollständig und alle Experimente stehen zur Diskussion, sofern sie nicht voreingenommen sind.

Dieser Artikel erschien erstmals am 12. August in der Printausgabe unter dem Titel Science, Without Prejudice. Der Autor ist ein in Delhi ansässiger homöopathischer Arzt

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