14. Mai 1981, vor vierzig Jahren: Papst erschossen

Radio Vatikan sagte, die Kugeln seien durch eine Operation entfernt worden und hätten die lebenswichtigen Organe des Papstes nicht beeinträchtigt.

Sieben Soldaten, darunter ein untergeordneter Offizier, wurden in einem Hinterhalt von Naga-Rebellen im Bezirk Tuensang in Nagaland getötet.

Papst Johannes Paul wurde von drei Kugeln im Darm getroffen, als ein bewaffneter Mann, der sich als türkischer Staatsbürger identifizierte, am 13. Mai auf dem Petersplatz aus nächster Nähe feuerte die lebenswichtigen Organe des Papstes betroffen. Im Radio hieß es, der Papst sei in keinem ernsten Zustand. Die italienische Polizei sagte, der nach der Schießerei festgenommene Mann habe sich als Mehmet Ali Hagea identifiziert. Sie sagten, er wiederholte immer wieder, mir sei das Leben egal. Er identifizierte sich als Student an der Universität für Ausländer in Perugia südlich von Rom. Die Universität berichtete jedoch, dass sie keinen Studenten mit einem solchen Namen hatte. Der Mann soll bei seinem Besuch in der Türkei 1979 geschworen haben, den Papst zu töten.

Angriff der Naga-Rebellen

Sieben Soldaten, darunter ein untergeordneter Offizier, wurden in einem Hinterhalt von Naga-Rebellen im Bezirk Tuensang in Nagaland getötet. In einem offiziellen Kommunique heißt es, die Rebellen der Muviah-Gruppe hätten den Außenposten der Armee gestürmt, als die Soldaten schliefen. Der JCO und fünf weitere Soldaten starben auf der Stelle, während ein weiterer Soldat im Krankenhaus starb. Die Gruppe hatte am 27. April den Kongress (I) MLA Mulo und zwei weitere in einem Hinterhalt im selben Bezirk getötet. Dies war der größte Angriff der Nagas auf einen Außenposten der Armee seit der Unterzeichnung des Shillong-Abkommens im Jahr 1973.

AMU-Gewalt

Die Aligarh Muslim University ist angespannt nach einem heftigen Kampf zwischen der Polizei und den Studenten am 12. Mai, bei dem ein Student, Mohammad Aftab, starb und 28 weitere verletzt wurden. Innenminister Giani Zail Singh besuchte Aligarh am 13. April, sprach mit den verletzten Studenten und kündigte eine freiwillige Entschädigung von 15.000 Rupien an die Familie des toten Studenten an. Auch die verletzten Schüler erhalten eine finanzielle Entschädigung.